Arbeitskreis “Integrierte Instandhaltung und Ersatzteillogistik” (AK-INST)

Zielsetzung

Der Arbeitskreis “Integrierte Instandhaltung und Ersatzteillogistik (AK-INST)” ist ein Forum von Fachleuten aus der Praxis. Im Vordergrund steht der branchenübergreifende Erfahrungsaustausch über “best practice-Lösungen” der teilnehmenden Firmen.

Weiterhin werden unternehmensneutral Vorgehensweisen, Methoden und Instrumente zur grundlegenden Verbesserung der Instandhaltung und Ersatzteillogistik vorgestellt und diskutiert. Zielsetzung des Arbeitskreises ist weiterhin die praxisorientierte Erarbeitung neuer wissenschaftlich fundierter Lösungsansätze zur Optimierung der Instandhaltung und Ersatzteillogistik als Grundlage zu deren spezifischen Anwendung im Unternehmen. Erfahrungen aus Praxisprojekten finden ebenso Eingang wie neueste Ergebnisse aus Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Die branchenübergreifende Zusammensetzung der Teilnehmer ermöglicht es, Erkenntnisse aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft auszutauschen. Der Arbeitskreis wird begleitet von den wissenschaftlichen Mitarbeitern und Projektingenieuren der Projektgruppe “Integrierte Instandhaltung”.

Ergebnisse

  • Unternehmensneutrale Diskussion aktueller Problemstellungen und Lösungsansätze
  • Erarbeitung von Vorgehensweisen, Methoden und Instrumenten zur Verbesserung der Instandhaltung und Ersatzteillogistik
  • Entwicklung von EDV-gestützten Tools zur Analyse, Bewertung und Optimierung – Dokumentation der unternehmensneutralen und allgemeingültigen Aspekte und Handlungsleitfäden in Form einer Lose-BlattSammlung
  • Beratung bei unternehmensspezifischen Problemstellungen im Hause des Arbeitskreisteilnehmers

Lose-Blatt-Sammlung

Die Ergebnisdokumentation liegt als Lose-BlattSammlung vor und wird fortlaufend ergänzt. Bisher sind z.B. folgende Themenbereiche
bearbeitet worden:

  • Instandhaltungstechnik o Stör- und Schadensanalyse
    • Optimierung von Wartungs- und Inspektionsintervallen
    • Auswahl von Instandhaltungsstrategien
    • Ermittlung von Verbesserungspotenzialen
    • Diagnosesysteme
    • Instandhaltungsleitstand
    • Nutzung der Informationsverarbeitung in der Instandhaltung o Einsatz der Lebenszyklusrechnung in der Instandhaltung
  • Instandhaltungsorganisation
    • Zentrale bzw. dezentrale Strukturen in der Instandhaltung
    • Verteilung von Instandhaltungsaufgaben
    • Beurteilung von Outsourcing in der Instandhaltung
    • Neue Konzepte der Instandhaltung
    • Der Mensch in der Instandhaltung
    • Umweltmanagement in der Instandhaltung 
    • Bewertungssystematik zur Auswahl externer IH-Dienstleister 
    • Kooperation in Instandhaltungsnetzwerken
  •  Ersatzteillogistik
    • Kopplung von Instandhaltung und Ersatzteillogistik
    • Optimierung von Beschaffungs-, Lagerund Bereitstellstrategien
    • Optimierung der Ersatzteilbestände

Arbeitsweise

Arbeitssitzungen:

Es finden jährlich 4 Arbeitskreissitzungen in verschiedenen Unternehmen statt. Workshop: Einmal jährlich tagen Arbeitskreisteilnehmer und weitere Referenten aus der Praxis, um die Ergebnisse und neuen Trends einem größeren Kreis von Interessierten aus den Funktionsbereichen Instandhaltung und Ersatzteillogistik vorzustellen und weitergehende Anwendererfahrungen auszutauschen.

Praxisumsetzung:

  • Pilothafte Anwendung von Optimierungstools
  • Unternehmensspezifische Maßnahmenplanung
  • Projektorganisation und Schulung im Sinne eines Partizipativen Change Managements (PCM)
  • Moderation und Durchführung von Praxisprojekten
  • Moderation und Durchführung von Methodenworkshops zur projektbegleitenden Qualifizierung der Mitarbeiter